Liebe Mitglieder,
seit Jahren ist die Bürgervereinigung Alt-Münster e.V. bestrebt, unser Leben in Münster mitzugestalten und liebenswerter zu machen. Immer wieder haben wir uns neue Ziele gesetzt und diese mit Hilfe aller Beteiligten erreicht. Die Liste unserer Erfolge ist recht beachtlich und wir möchten diese hier im Einzelnen nicht aufführen.
Wir vom Vorstand sind seit längeren schon der Meinung, dass unser Verein sich neuen Überlegungen stellen muss. In mehreren Sitzungen haben wir versucht, die Gründe für diese Umstände zu erkunden.
So wurden seit Jahren kaum neue und junge Mitglieder gewonnen. Die Altersstruktur in unserem Verein liegt deutlich im oberen Bereich. Die Mithilfe bei organisierten Veranstaltungen ist für unsere älteren Mitglieder nicht immer möglich. Dadurch, dass jüngere Mitglieder als Helfer fehlen, bleibt der überwiegende Teil der Arbeit beim Vorstand hängen. Oft mussten wir auch auf andere Vereine zurückgreifen und uns von dort Helfer beschaffen.
Wichtige Feste, wie das Dallesfest, konnten wir nur mit viel Aufwand und Mühe auf die Beine stellen. Leider blieb der Erfolg immer wieder hinter den Erwartungen zurück und die Ergebnisse wurden von Jahr zu Jahr weniger. Wir haben auch versucht, mit neuem Programm, anderen Bands und erweiterten Festtagen das Dallesfest interessanter zu gestalten. Das Ergebnis war enttäuschend für uns. Fast der gesamte Vorstand arbeitet für dieses Fest vier Tage rund um die Uhr. Es werden Urlaubstage genommen um das Zelt zu stellen, es einzuräumen und zu schmücken. Die Dienste im und um das Festzelt werden von wenigen Mitgliedern geleistet und es wird für unsere Organisatoren immer schwieriger, neue Helfer zu finden.
Aus diesem Grunde fragen wir uns, ob sich ein Fest wie unser Dallesfest überhaupt noch lohnt. Wir überlegen, das Fest nur noch alle zwei Jahre auszurichten oder sogar komplett darauf zu verzichten. Sinn und Zweck des Dallesfestes war es, vom Gewinn die Ziele unseres Vereins zu finanzieren. Unter dem Strich ist aber seit zwei Jahren nicht viel geblieben.
Wir vom Vorstand, möchten mit diesem Brief alle Mitglieder bitten, sich Gedanken über die Zukunft der Bürgervereinigung Alt-Münster e.V. zu machen. Dankbar wären wir für Anregungen, Ideen oder Kommentare. Gerne können Sie sich auch auf unsere Webseite unter www.bv-altmuenster.de im Gästebuch an dieser Diskussion beteiligen. Die zentralen Fragen wie: Welche Ziele sollte der Verein sich setzen und wie können neue Mitglieder gewonnen werden? möchten wir gemeinsam mit Ihnen erörtern. Vielleicht gelingt es uns, bis zur Jahreshauptversammlung am 15. Februar 2013 bereits einige Vorschläge zu sammeln und dort zu besprechen.
In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen bei der Jahreshauptversammlung und vieler interessanter Anregungen für unseren Verein wünschen wir allen Mitgliedern ein Gutes und Frohes Jahr 2013.
Der Vorstand der Bürgervereinigung Alt-Münster e.V.
FNP Artikel vom 20. November 2012 Von Melanie Taylor
Die Bürgervereinigung überlegt schon, wie der fehlende Lebensmittelladen im Ort kompensiert werden könnteUnterdessen versucht der Eigentümer weiter, einen Supermarkt anzusiedeln. Es gibt viele Anfragen, nur eben nicht aus dieser wichtigen Branche.
Ketten ohne Einkaufswagen: Der ehemalige Tegut-Markt in Münster steht seit zweieinhalb Monaten leer. Foto: Hans Nietner
Münster.
Zweieinhalb Monate ist der Tegut-Supermarkt bereits geschlossen und eine Lösung der Nahversorgungs-Misere nicht in Sicht: Eicke Winter, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses in direkter Nachbarschaft, konnte bisher keinen Nachmieter finden. Zumindest keinen, der einen Supermarkt eröffnen möchte. “Wir reden mit den üblichen Verdächtigen”, so Winter. Große Hoffnungen, dass sich noch in diesem Jahr etwas ergeben wird, hat er nicht. “Jemand, der in den Laden geht, muss Geld in die Hand nehmen, um den Laden nach seinen Wünschen umzugestalten”, erklärt er. Und da sich gerade bei den Lebensmittelkonzernen viele an Budgetvorgaben halten müssen, befürchtet er, dass das Ganze noch etwas dauern kann.
Anderes abgeblocktAndere Interessenten, die keinen Lebensmittelmarkt eröffnen möchten, klopfen bei Eicke Winter hingegen regelmäßig an. Bislang lehnt er diese Anfragen allerdings ab. Zu sehr fühlt er sich den Münsterern verpflichtet. “Wir möchten versuchen, hier in der zentralen Lage einen Lebensmittelmarkt zu installieren”, betont er. Diesen Beitrag weiterlesen »
Unser Brief an den Magistrat der Stadt Kelkheim zum oben genannten Thema:
Wer kennt das nicht? Ewige Wartezeiten an einer roten Ampel, aber weit und breit kein Auto.
So nun auch an der Kreuzung Dieselstraße, L3016 (Königsteiner Straße), In den Padenwiesen.
Es ist 22:00Uhr an einem beliebigen Wochentag und Sie möchten von den Padenwiesen in die gegenüberliegende Dieselstraße fahren. Sie haben Rot und die L3016 hat Grün. Doch dort kommt weit und breit kein Auto. Aber die Ampel schaltet nicht um. So vergehen Minuten bis man endlich das Signal zum Fahren bekommt. Auf der Gegenseite ein Fahrzeug mit genau derselben Situation. Einige entnervte Verkehrsteilnehmer nutzen zwischenzeitlich den Trick, nach rechts auf die Königsteiner Straße zu fahren, dort sofort zu wenden, um dann problemlos (weil es Grün ist!) rechts abbiegen zu können.
Seit dem Umbau der Ampelanlage im Jahr 2011wird die Steuerung der Lichtsignalanlage von vielen Münsterern Bürgern als nicht mehr zumutbar betrachtet. Die Ampelanlage, die vorher installiert war, war definitiv verkehrsabhängig gesteuert. Dort gab es nie Probleme mit Wartezeiten an einer leeren Ampel. Zudem gab es seinerzeit auch noch den grünen Rechtsabbiegerpfeil von der L3016 aus Liederbach kommend in die Padenwiesen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir gleich fragen, warum dieser Pfeil entfernt wurde. Soweit uns bekannt ist, gab es keine Behinderungen oder Unfälle, die auf dieses nützliche Verkehrszeichen zurückzuführen sind. Diesen Beitrag weiterlesen »
Unser Brief an den Magistrat der Stadt Kelkheim zum Thema Nahversorgung in Münster:
Sehr geehrter Herr Horn, sehr geehrter Magistrat der Stadt Kelkheim,
seit nunmehr fast zwei Monaten hat Tegut seine Filiale in Kelkheim-Münster Am Kirchplatz geschlossen.
Die Nahversorgung der Münsterer Mitbürger ist somit nicht mehr gegeben, da es außer Wurst, Brot und Feinkost fußläufig nichts zu kaufen gibt.
Wir, die Bürgervereinigung Alt-Münster, hat sich zum Ziel gesetzt, unseren Ortsteil liebens- und lebenswert zu gestalten und zu erhalten.
Aus diesem Grund sind mittlerweile viele Münsterer Bürger an uns herangetreten, damit wir uns für bessere Einkaufsmöglichkeiten einsetzen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie als Bürgermeister und Magistrat uns bei unserem Einsatz unterstützen würden, um gemeinsam eine Lösung zu finden, wie man besonders älteren Mitbürgern ohne Fahrzeug die täglichen Besorgungen ermöglichen kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mein Name ist Peter Piesch.
Ich wohne seit 1992 in Kelkheim-Münster. Im Jahr 2003 wurde ich Mitglied der Bürgervereinigung.
Meine Vorstandstätigkeit begann als Beisitzer, nach zwei Jahren wurde ich zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Seit dem 11.03.2011 habe ich nun das Amt des ersten Vorsitzenden inne.
Meines Erachtens ist es wichtig, dass sich Bürger in einer
Stadt oder Gemeinde engagieren.
Ich möchte mich in der Bürgervereinigung für ein schönes und
Lebenswertes Münster einsetzen. Mir ist es wichtig , Projekte für die
Münsterer Bürger – ob groß, ob klein – mit der Stadt und den Mitgliedern der Bürgervereinigung umzusetzen.
Sollten Sie Ideen zu Projekten haben, scheuen Sie sich nicht, sie dem Vorstand der BVAM anzutragen, damit wir in der Gemeinschaft für die Gemeinschaft etwas bewegen und schaffen können.“
Mein Name ist Klaus Hochsattler
Mich verschlug es im November 1968, im zarten Alter von 1 Jahr und 4 Monaten, als ehemaligen „Hochsaascher“ nach Münster.
Ich ging in die Sindlinger Wiesen Grundschule und anschließend auf die Eichendorff-Schule.
Außer bei den Bürgern bin ich Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Ke. Münster und der TSG-Münster.
Nach dem ich dann im Jahr 1998 für zwei weitere zugezogene gesorgt habe, meine Frau kam mit unserer Tochter nun auch nach Münster, trat meine Frau Karin am 01.11.1999 den „Hexen“ der Bürgervereinigung bei, natürlich als Familienmitgliedschaft. Mann weiß ja nie.
Im Jahr 2008 wurde ich zum Beisitzer in den Vorstand gewählt und bin seit dem 01.03.2011 nun zweiter Vorsitzender der Bürgervereinigung.
Neben den Anliegen, die auch schon Peter Piesch angesprochen hat, ist es mir besonders wichtig guten Kontakt zu allen anderen Münsterer Vereinen zu pflegen.
Aus meiner Zeit bei der Feuerwehr weiß ich, dass wir hier in Münster von den anderen Stadtteilen immer darum beneidet wurden, das egal was auch immer gefeiert wurde, die Vereine sich unter einander allein schon durch den Besuch der Festlichkeiten unterstützten.
Schön wäre wenn wir diese Tradition wieder zum leben erwecken könnten.
Natürlich sind bei uns, in der Bürgervereinigung, alle Münsterer mit ihren Ideen, egal ob „Alt Eingesessen“ oder „Zugezogen“ immer gerne willkommen.
Vom 10. bis zum 12. August 2012 fand die erste, eigentlich als Jugendfreizeit geplante Tour der Bürgervereinigung „Alt Münster e.V.“ zum Edersee statt.
Angereist waren war mit insgesamt 14 Personen und einem Hund. Die Teilnehmer teilten sich in 7 Erwachsene und 7 Jugendlichen auf, somit war für jeden Jugendlichen ein Betreuer vorhanden. Ziel der Gruppe war das Ferienzentrum Albert Schweitzer in Vöhl am Edersee. Die Anlage verfügt über Grillplätze, Duschräume, einen Bolzplatz, Tischtennisplatte und Beach Volleyball Platz. Außerdem gibt es einen eigenen Zugang zum Edersee zum Baden.
Untergebracht waren wir in 4 Holzhäusern mit je 5 Betten, bei Bedarf hätte man auch noch zusätzlich Zelte aufschlagen können. Die Häuser wurden nach den folgenden Kategorien aufgeteilt. Mädchen; Jungen; Väter; Elternpaare. Nachdem die Häuser verteilt und die Betten bezogen waren, begannen wir damit uns mehr oder weniger sportlich zu betätigen. Direkt vor unseren Holzhäusern war die Tischtennisplatte, der Bolzplatz, der Beach Volleyball Platz und viel Platz auf einer Wiese für weitere Aktivitäten, die wir auch reichlich nutzten. Gleich zu Anfang bildeten sich zwei Mannschaften, die sich auf dem Volleyball Platz gegenüberstanden, um ihre Kräfte zu messen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nachdem unsere Prominenz leicht verspätet im Laufschritt zugestoßen war, starteten wir kurz nach 9 Uhr Richtung Nürnberg. Es war ein herrlich sonniger Morgen. Klaus Hochsattler unser zweiter Vorsitzender begrüßte uns im Bus und gab uns einige Informationen zum Weihnachtsmarkt. Wir hatten eine sehr angenehme Anfahrt. In Nürnberg erwartete uns zunächst eine Stadtrundfahrt mit vielen Informationen zu der Geschichte von Nürnberg. Wir stiegen zur Burg hoch, wo wir einen herrlichen Rundblick hatten. Der Bus setzte uns dann zur Essenszeit direkt am Weihnachtsmarkt ab, und jeder konnte dort den vielen lockenden Essensdüften nachgehen und sich verführen lassen. Bei unserem Eintreffen war es noch nicht so brechend voll, so dass man die reichhaltigen weihnachtlichen Angebote noch in Ruhe besichtigen konnte.
Die richtige Weihnachtsstimmung kam dann mit der Dämmerung, der weihnachtlichen Beleuchtung, den Chorgesängen und Orchesterdarbietungen vor der Frauenkirche.
Um 18 Uhr wurden wir eingesammelt und versuchten durch mehr oder weniger wohlklingenden Gesang im Bus -es reichte meistens nur für die erste Strophe der Weihnachtslieder- die Stimmung nach Münster mitzunehmen.
Es war ein schöner und gelungener Tag.
Bilder von diesem Ausflug seht ihr in der Bildergalerie
Höchster Kreisblatt – Artikel vom 24. Dezember 2011
Bernhard und Anneliese Schmitt unterstützen die Tagesstation der Uniklinik in Frankfurt auf ihre ganz persönliche Art und Weise.
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Bernhard Schmitt (vorne rechts) mit dem ersten “Fred-Feuerstein-Truck” vor knapp zehn Jahren.
Nur zehn Kilometer fährt der “Fred-Feuerstein-Truck” in der Stunde. Doch weniger als auf die Geschwindigkeit kommt es auf den Spaß an, den seine Insassen haben, wenn sie mit ihm fahren. Seit fast 14 Jahren kurven Bernhard und Anneliese Schmitt mit ihren drei umgebauten und bunt lackierten Eisenbahnwagen auf Festen, Märkten und Umzügen herum. Das Ganze dient dem Vergnügen der kleinen und großen Passagiere und einem guten Zweck: Alle Einnahmen und Spenden kommen HIV-infizierten Kindern zugute, die auf einer Tagesstation im Universitätsklinikum Frankfurt versorgt werden.
Tabuthema
“Es hat so einen negativen Beigeschmack”, erklärt Anneliese Schmitt. Das Thema HIV sei heute noch ein Tabuthema, sagt sie. Und die, die den Virus tragen, würden anders in der Gesellschaft angesehen. Dieses Stigma gehe so weit, dass Leute lieber für krebskranke Kinder spendeten als für HIV-infizierte, weiß Bernhard Schmitt. Als er dies von einem befreundeten Arzt erfuhr, wollte der Ingenieur dazu beitragen, dies zu ändern. Bernhard Schmitt suchte sowieso gerade nach einem neuen Projekt, dem er sich in seiner neugewonnenen Freizeit – er war gerade in Pension gegangen – widmen konnte. “Ich wollte irgendwas tun”, erzählt der 77-Jährige. Diesen Beitrag weiterlesen »